Als Tochter älterer Eltern, die kriegstraumatisiert waren, wuchs ich zwischen meinem 5. und 12. Lebensjahr in einem von Kontrolle und Strenge geprägten Umfeld unter der Autorität meines Vaters auf. Die Folge davon waren körperliche Symptome und starke muskuläre Spannungen.
Die wiederkehrenden Wutausbrüche meines Vaters äußerten sich sowohl verbal als auch in körperlicher Gewalt. Das ließ mich verstummen und erstarren.
Die ständige Angst waren der Ursprung meiner wiederkehrenden Kopfschmerzen. Ein Up and Down von Beschwerden, mit dem Gefühl von „sowie ich bin, bin ich falsch“. Auch in meiner 25-jährigen Ehe habe ich Erfahrungen mit Untreue und Konflikten gesammelt. Verzweiflungen und Traurigkeit haben mich belastet. Mir war noch nicht bewusst, dass auch ich erheblich dazu beigetragen habe – durch meine tief verwurzelten negativen Emotionen und Denkmuster.
Eine große Leidenschaft von mir ist meine Begeisterung, die Ursachen eines körperlichen Problems zu finden, zu verstehen und mein Wissen anderen Menschen zugänglich und nützlich zu machen, um eigenverantwortlich und unabhängig leben zu können. Meine große Sehnsucht nach Freiheit und die Neugierde auf alles, wurde nicht gebrochen, sondern kam immer mehr in den Vordergrund.
Mein unermessliches Interesse daran ist nach wie vor stark. Ich habe erfahren, dass ich durch meine Schicksalsschläge angehalten war, Lösungen zu finden, oder daran zerbrechen würde. Mein großes Glück war es immer, kompetente, mitfühlende Menschen zu finden, die mich auf meinem Weg in die Lebendigkeit, Freiheit und Freude unterstützten, mich in den Ausbildungen zum Coach für die Psychosomatik und das Auflösen der eigenen Verwirrungen in den Gefühlen begeistern konnten, und mich körperlich und seelisch stärkten. Ich konnte Schritt für Schritt meine eigenen Lebensthemen von „sich klein fühlen“, „nicht gut genug zu sein“ in Richtung Selbstwert verändern und stärken, in „ich bin gut so, wie ich bin“.
Ich habe verstanden, das unterdrückte Gefühle ihren Ausdruck im körperlichen Befinden zeigen.
Fortbildungen in der Körpertherapie, wie Osteopathie und das Lesen der Körpersprache, haben mich fasziniert. Ich war beeindruckt, wie der Körper unterbewußte Emotionen, die der Geist unterdrückt, in Form von körperlichen Symptomen zum Ausdruck bringt.
Meine Weiterbildungen in vielerlei Coachingformaten, dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren), der Hypnose und der EmoShift Therapie, habe ich ein tiefes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Geist und Körper, sowie ihre Kommunikation miteinander, entwickelt.
Ich habe klar erkannt, wie bedeutend die Auflösung negativ gespeicherter Emotionen, für unser Wohlbefinden, ist.
Meine große Begeisterung für die effektive EmoShift-Methode haben mich bewegt, die Ausbildung zum EmoShift-Coach zu machen.
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